Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Osteopathie

Hier habe ich die Fragen gesammelt, die mir in der Praxis und am Telefon am häufigsten gestellt werden – von den Kosten über den Ablauf bis zur Behandlung von Babys und Schwangeren. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie mir oder rufen Sie einfach an.

Behandlung & Ablauf

Osteopathie ist eine eigenständige manuelle Medizin, bei der Untersuchung und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgen. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen im Gewebe – in Muskeln, Gelenken, Organen oder Faszien – aufzuspüren und zu lösen. Ist die Beweglichkeit wiederhergestellt, kann der Körper seine Selbstregulation besser nutzen und findet leichter in sein Gleichgewicht zurück. Die Osteopathie versteht sich als Ergänzung zur Schulmedizin, nicht als Ersatz.

Häufige Anlässe sind Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Verspannungen, Kiefer- und Gelenkbeschwerden, Beschwerden nach Operationen sowie funktionelle Probleme der Verdauung. Bei Babys und Kindern etwa Schreiphasen, Koliken, Asymmetrien oder Schlafprobleme. Bei ernsten oder akuten Erkrankungen ist Osteopathie eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung.

Am Anfang steht ein ausführliches Anamnesegespräch: Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, Operationen, Unfälle und Ihr Alltag. Danach untersuche ich den ganzen Körper – Haltung, Beweglichkeit, Gewebespannungen – und beginne mit einer ersten Behandlung. Zusammen dauert das 50 bis 60 Minuten. Zum Schluss bespreche ich mit Ihnen meinen Befund und ob weitere Termine sinnvoll sind.

Jede Sitzung dauert 50 bis 60 Minuten. Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von Ihren Beschwerden ab: Akute funktionelle Beschwerden bessern sich oft nach ein bis drei Behandlungen, chronische brauchen meist mehr Zeit. Zwischen den Terminen liegen in der Regel zwei bis vier Wochen, damit der Körper die Impulse verarbeiten kann.

Die meisten Techniken sind sanft – Halten, leichter Zug, feiner Druck – und sollten nicht schmerzhaft sein. Nach der Behandlung arbeitet der Körper nach: Müdigkeit, leichter Muskelkater oder ein kurzes Aufflackern der Beschwerden in den ersten ein bis zwei Tagen sind normal. Gönnen Sie sich nach dem Termin etwas Ruhe und trinken Sie ausreichend.

Bringen Sie vorhandene ärztliche Befunde, Röntgen- oder MRT-Bilder und eine Liste Ihrer Medikamente mit. Behandelt wird meist in Unterwäsche oder leichter Sportkleidung – bequeme, flexible Kleidung ist ideal. Für Babys: das gelbe Untersuchungsheft, Wechselkleidung und eine Windel.

Kosten & Erstattung

Ich rechne nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ab. Die genaue Höhe hängt vom Umfang der Behandlung ab – sprechen Sie mich gern vor dem ersten Termin darauf an, ich nenne Ihnen die Sätze transparent. Sie erhalten eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung oder Kasse einreichen können.

Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Zusatzversicherte erhalten die Kosten in der Regel erstattet. Über 70 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen: Dafür stellt Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt ein Privatrezept mit Diagnose aus, das Sie zusammen mit meiner Rechnung bei Ihrer Kasse einreichen. Als Mitglied im Bundesverband Osteopathie (BVO) erfülle ich die dafür nötigen Voraussetzungen. Den genauen Umfang klären Sie am besten kurz mit Ihrer Kasse.

Nein. Da ich Heilpraktikerin bin, können Sie ohne Überweisung zu mir kommen – das gilt auch für Privatversicherte. Nur wenn Ihre gesetzliche Kasse einen Zuschuss zahlen soll, brauchen Sie ein Privatrezept, das jede niedergelassene Ärztin und jeder niedergelassene Arzt ausstellen kann.

Viele gesetzliche Kassen bezuschussen Kinderosteopathie, teils großzügiger als bei Erwachsenen. Auch hier gilt: Privatrezept der Kinderärztin oder des Kinderarztes einreichen, Details vorab mit der Kasse klären. Ich unterstütze Sie gern mit den nötigen Unterlagen.

Kein Problem – bitte sagen Sie möglichst 24 Stunden vorher ab, telefonisch oder per E-Mail. So kann ich den Termin an andere Patientinnen und Patienten vergeben, die oft dringend auf einen Platz warten.

Kinder & Schwangerschaft

Schon in den ersten Lebenstagen. Gerade nach einer anstrengenden oder schnellen Geburt kann eine sanfte Behandlung Spannungen lösen. Als zweifach ausgebildete Kinderosteopathin arbeite ich bei den Kleinsten mit besonders behutsamen, kaum spürbaren Techniken.

Ja, bei unauffälligem Verlauf in jedem Trimester. Behandelt wird in bequemer Seiten- oder Rückenlage, ohne Druck auf den Bauch. Häufige Anlässe sind Rücken- und Beckenschmerzen, Ischiasbeschwerden und die Vorbereitung auf die Geburt.

Selbstverständlich. Bei Kinderbehandlungen sind Sie als Eltern immer dabei, oft liegt Ihr Baby während der Behandlung auf Ihrem Schoß. Und wenn Sie selbst einen Termin haben, dürfen Sie Ihr Baby gern mitbringen.

Praxis & Termine

Die Praxis liegt am Sendlinger-Tor-Platz 11 in 80336 München – mitten in der Stadt und sehr gut erreichbar: Die U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U6 sowie mehrere Tramlinien halten direkt am Sendlinger Tor. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkhäuser in der Nähe, etwa an der Herzog-Wilhelm-Straße.

Am einfachsten über die Online-Terminbuchung – dort sehen Sie freie Termine in Echtzeit. Alternativ erreichen Sie mich telefonisch unter 0178 8881999 oder per E-Mail an info@osteoleben.de. Termine vergebe ich nach Vereinbarung.

In der Praxis behandeln Annemarie von Witzleben und Osteopathin Manon (M.Sc.). Behandlungen sind auf Deutsch möglich, bei Manon auch auf Französisch und Englisch.

Melden Sie sich vor Ihrem ersten Termin am besten kurz telefonisch, wenn Sie auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind – dann besprechen wir gemeinsam, wie wir den Besuch für Sie so einfach wie möglich machen.

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